Wissenswertes

Vit. D3

Im Winter leiden bei uns 90% aller Menschen unter einem Vit. D3-Mangel. Die Beschwerden sind vielfältig:

 

  • Eingeschränktes Knochenwachstum
  • Schlechte Stimmung
  • Antriebslosigkeit
  • Immunschwäche
  • Müdigkeit

Es existieren sogar Studien, nach denen ein D3-Mangel mit einer erhöhten Krebswahrscheinlichkeit und dem vermehrten Auftreten von Diabetes sowie von Hautkrankheiten einhergeht.

 

Genügt es, im Winter viel in der Sonne spazieren zu gehen? Leider nein. Die ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts reicht in den Wintermonaten zur Bildung von Vitamin D nicht aus.

 

Sieht man sich nach geeigneten Vitamin-D-Präparaten um, dann findet man als preisgünstige Möglichkeit ein Medikament mit 20.000 IE Vitamin D3. Davon wäre eine Kapsel pro Woche während des Winterhalbjahres einzunehmen.



Lach doch mal!

Dass das Lachen einen Einfluss auf die Stimmung hat und damit gegen depressive Zustände wirken könnte, das ist irgendwie nachvollziehbar. Welche anderen Effekte des Lachens auf die Gesundheit haben kann, ist durch Studien belegt:

  • Stärkung der Knochen
  • Verringerung der Schmerzwahrnehmung
  • Blutdrucksenkung
  • Senkung des Herzinfarktrisikos
  • Senkung der Cholesterinwerte
  • Stärkung des Immunsystems
  • Senkung von Stresshormonen
  • Senkung von Entzündungsreaktionen

Sehr aufschlussreich ist, dass der Körper offenbar nicht zwischen „echtem“ und künstlich herbeigeführtem Lachen unterscheiden kann. Diese Tatsache machen sich die immer zahlreicher werdenden Anhänger des sogenannten Lachyoga zunutze.

 

Also: Lachen und gesund bleiben.

Cholesterin senken

Cholesterin und Triglyceride kann man in vielen Fällen auch auf natürliche Weise senken.

Zum Beispiel durch den Verzehr von Austernpilzen.

 

Auch andere Lebensmittel wie Haferkleie (40 g pro Tag), Guarmehl, Walnüsse, Chicoree, Äpfel, Olivenöl, Rapsöl, Fisch und Soja können Cholesterin und das gefährliche LDL senken.

 

Achtung: Wenn man das Cholesterin auf natürliche Weise senken will, so muss dieser Effekt auch durch Laborkontrollen nachweisbar sein. Also nach zwei bis drei Monaten die Blutfette bestimmen und dann mit dem Hausarzt entscheiden, ob man auf cholesterinsenkende Medikamente verzichten kann.

Bier ist urgesund!

Na bitte. Das haben wir doch immer schon gewusst. Unser Bier ist eine hervorragende Medizin. Allerdings sollte das tägliche Bier alkoholfrei sein.

 

In einer aufsehenerregenden Studie wurden die gesundheitsfördernden Effekte jetzt nachgewiesen. Die Sache funktioniert über die Polyphenole im Bier. Positive Effekte sind:

 

  • Minderung von Entzündungsreaktionen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Weniger Infekte

Schokolade: eine hochwirksame Medizin

In einer groß angelegten Studie wollte man herausfinden, ob es eine gesunde, d. h. krebshemmende Ernährung gibt. Nun die gibt es.

Ein Nebenergebnis war aber eine Sensation.



Diejenigen Teilnehmer, die täglich sechs bis zehn Gramm kakaohaltige Schokolade zu sich genommen hatten, erlitten um 27% weniger Herzinfarkte und um 48% weniger Schlaganfälle.

Man vermutet, dass die Flavonole im Kakao diese Wirkung verursachen. Sie verbessern die Elastizität der Blutgefäße.

 

Die günstige Wirkung wird bereits durch ein kleines Stück dunkle Schokolade (70-99% Kakao-Anteil) von zehn Gramm erreicht. Also gibt die Studie leider trotzdem keine Empfehlung für eine ganze Tafel Schokolade täglich. Aber mehr als ein Stückchen muss es nicht sein.

 

Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, die segensreichen Flavonole zu sich zu nehmen:
Man verrühre zwei Teelöffel Kakaopulver in Wasser, gebe etwas Zimt und eventuell Nelkenpulver dazu und fülle mit Kaffee auf.

Licht im Winter

Wenn die Tage im Winter immer kürzer werden, dann kann es zu einem Lichtmangel auf der Netzhaut kommen. Das wiederum beeinträchtigt das Gehirn. Auf diese Weise besteht die Gefahr von Antriebsmangel und depressiven Verstimmungen.

 

Deshalb empfehlen sich im Winter Spaziergänge bei maximaler Helligkeit, also um die Mittagszeit.

 

Interessant ist der Ansatz mit heller künstlicher Beleuchtung zu Therapiezwecken. Hier eine besonders spannende wissenschaftliche Abhandlung zum Einsatz von Licht in der Psychiatrie. Bei Saturn habe ich zum Beispiel eine Therapieleuchte von Philipps (HF3319) entdeckt. Sie liefert den Augen (gute Benutzerbewertungen!) bis zu 10.000 Lux und verbraucht dabei 75 Watt.

Dr. med.

Lorenz Eberle

 

Facharzt für Allgemeinmedizin

 

Sportmedizin, Ernährungsmedizin,

Palliativmedizin,

Höhenmedizin (ISMM), 

Taucherarzt (GTÜM)

 

Akademische Lehrpraxis der Universität Regensburg

 

Praxis Geisenfeld:

Kleine Rosenstr. 1
85290 Geisenfeld

Telefon: 08452 7177

 

 

Zweigstelle Ernsgaden:

Pfarrstraße 1

85119 Ernsgaden

Telefon: 08452 7351330 

 

Bitte beachten Sie auch den Notdienstplan

 

Unsere Praxis ist

zertifiziert nach

DIN EN ISO 9001