Vitamin D3, das Sonnenvitamin

 

Vitamin D Mangel im Winter

Zehn bis zwanzig Minuten Aufenthalt in der Mittagssonne bei möglichst großflächig unbedeckter Haut liefern dem Körper im Optimalfall 20 000 internationale Einheiten Vitamin D3.

Im Winter werden pro Tag nur ungefähr 100 Einheiten Vitamin D3 über die Nahrung aufgenommen. Darum ist es nicht verwunderlich, wenn man bei 90% der Bevölkerung im Winter einen D3-Mangel nachweisen kann.

Dieser Mangel hat Folgen: das Knochenwachstum leidet, die Stimmung sinkt auf einen Tiefpunkt, und das das Immunsystem ist beeinträchtigt.

Es existieren Studien, nach denen ein D3-Mangel mit einer erhöhten Krebswahrscheinlichkeit und dem vermehrten Auftreten von Diabetes sowie von Hautkrankheiten einhergeht.

 

Genügt es, im Winter viel in der Sonne spazieren zu gehen? Leider nein. Die ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts reicht in den Wintermonaten zur Bildung von Vitamin D nicht aus. „Man könnte also nackt die Skipiste runterfahren und würden kein Nanogramm Vitamin D bilden, selbst in strahlendem Sonnenschein“, erklärt Johannes Scholl, Facharzt für Innere Medizin und Vorsitzender der Deutschen Akademie für Präventionsmedizin.

Schwierig ist es, Angaben zur richtigen Dosis zu machen. Der Ernährungsexperte Professor Nicolai Worm hat zu diesem Thema ein spannendes Buch geschrieben: "Heilkraft D".

 

Das Vitalstoff-Journal bezieht sich in folgender Textpassage auf Nicolai Worm

http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolai_Worm :

"Aus den Ausführungen des Buches von Nicolai Worm geht zweifelsfrei hervor, dass unsere Vitamin-D-Versorgung im Argen liegt, insbesondere im Winterhalbjahr. Aus den verschiedenen Dosis-Findungsstudien wissen wir, wie viel Vitamin D zugeführt werden muss, um einen guten Status zu erlangen. Mangelsituationen sollten dabei möglichst schnell behoben werden.

Wenn wir beispielsweise einen niedrigen Blutwert von 10 ng/ml zugrunde legen und einen Wert von 40 ng/ml anstreben, müssen wir ein paar Monate lang täglich 3000 I.E. einnehmen. Um einen Wert von 50 ng/ml zu erreichen, müßten es täglich 4000 I.E. sein. Nähern sich die Werte dem optimalen Bereich, verringert der Organismus die Ausnutzung der angebotenen Vitamine, um nicht in den toxischen Bereich zu kommen.

Der Forscher Holick berechnete, dass die erwachsene amerikanische Bevölkerung durchschnittlich 3000 I.E. Vitamin D aufnehmen müsste, um ihren 25 D-Spiegel auf über 35 ng/ml anzuheben. Bei Kanadiern mittleren Alters hat eine sechsmonatige Zufuhr von täglich 4000 I.E. einen 25 D-Spiegel von 44 ng/ml erzielt. Kommentar von Worm: „Außer einer besseren Laune fand man keinerlei Nebenwirkungen.“ Er führt aus: „Man kann also davon ausgehen, dass die Dosierungen um 4000I.E. immer noch relativ niedrig liegen, auch wenn sie zwanzigfach höher sind als der gegenwärtig angegebene „Bedarf“. Zum Vergleich noch mal der Hinweis: Ein kurzes Sonnenbad erzeugt wesentlich mehr Vitamin D als 4000 I.E., 10 bis 20 Minuten in der Mittagssonne bei möglichst großflächig unbedeckter Haut liefern dem Körper im Optimalfall 20 000 I.E. Daher gilt selbst die dauerhafte Einnahme von 10 000 I.E. pro Tag noch als unbedenklich.

 

Am Schluss des Buches gibt Nicolai Worm noch Empfehlungen zu hoch dosierten Präparaten und er gibt die Präventions- und Therapieempfehlungen des Forschers Holick weiter. Das Buch ist auch für Laien gut lesbar und gibt einen umfangreichen Überblick über den neuesten Wissensstand zum Thema Vitamin D. Worm beschreibt darin auch, wie und mit welcher Dosierung er seinen eigenen Vitamin-D-Status verbessert hat."

Vergleiche hierzu einen Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 20. Januar 2012.

 

Sieht man sich um, nach geeigneten Vitamin-D-Präparaten, dann findet man als preisgünstige Möglichkeit ein Medikament mit 20.000 IE Vitamin D3. Davon wäre sinngemäß nach Prof. Worm eine Kapsel pro Woche während des Winterhalbjahres einzunehmen.





Im Winter Stimmung und Befinden verbessern: Mit Licht!

Wenn die Tage im Winter immer kürzer werden, dann kann es zu einem Lichtmangel auf der Netzhaut kommen. Das wiederum beeinträchtigt das Gehirn. Auf diese Weise besteht die Gefahr von Antriebsmangel und depressiven Verstimmungen.

Deshalb empfehlen sich im Winter Spaziergänge bei maximaler Helligkeit, also um die Mittagszeit.

Lichttherapie:

Interessant ist der Ansatz mit heller künstlicher Beleuchtung zu Therapiezwecken.

Hier eine besonders spannende wissenschaftliche Abhandlung zum Einsatz von Licht in der Psychiatrie.

Bei Saturn habe ich zum Beispiel eine Therapieleuchte von Philipps (HF3319) entdeckt. Sie liefert den Augen (gute Benutzerbewertungen!) bis zu 10.000 Lux und verbraucht dabei 75 Watt.

 

 

 

 

"Der beste Doktor ist das Lachen". Indisches Sprichwort

 

Dass das Lachen einen Einfluss auf die Stimmung hat und damit gegen depressive Zustände wirken könnte, das ist irgendwie nachvollziehbar. Dass darüber hinaus noch ganz andere Effekte des Lachens auf die Gesundheit bestehen könnten, darauf hat mich der Osteoporose-Fachmann Prof. Dr. Reiner Bartl gebracht.

Bei einem Fachvortrag vor wenigen Tagen in Pfaffenhofen hat dieser Experte behauptet, dass eine gute Stimmung zur Festigkeit der Knochen beitrüge. Die Knochen seien sehr intensiv mit dem Nervensystem verbunden. Somit schlug er Lachen vor um die Knochen zu stärken.

Eine Recherche ergab, dass Lachen für die Blutgefäße positive Auswirkungen hat, die Schmerzwahrnehmung verringert, den Blutdruck senkt, das Herzifarktrisiko halbiert, die Cholesterinwerte verbessert,

das Immunsystem stärkt, die Konzentration von Stresshormonen senkt, und vor allem Entzündungsreaktionen (CRP-Wert!) dämpft. Damit dürften besonders Diabetiker vom Lachen profitieren.

Wie man das Lachen herbeiführt?

In manchen Studien werden den Patienten humorvolle Filme gezeigt. Das scheint besonders gut zu funktionieren. Andere versuchen es mit gemeinschaftlich erzählten Witzen.

Sehr aufschlussreich ist, dass der Körper offenbar nicht zwischen „echtem“ und künstlich herbeigeführtem Lachen unterscheiden kann. Diese Tatsache machen sich die immer zahlreicher werdenden Anhänger des sogenannten Lachyoga zunutze.

 

Also: Lachen und gesund werden/bleiben.

 

 

 

 

 

 

 




Atemwegsinfekte, was kann man tun?

Die südafrikanische Pelargonie, mit freundlicher Genehmigung der Fa. Spitzner

 

Atemwegsinfekte sind Entzündungen des Rachens, des Kehlkopfs, der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündungen und Entzündungen der Bronchien. Der Einsatz von Antibiotika bringt hier oft keinen, allenfalls einen geringen Nutzen. Das sagen übereinstimmend die Fachleute.

Was ist zu tun? Es gibt eine ganze Reihe von pflanzlichen Stoffen, deren gute Wirkung bei den verschiedenen Symptomen eines Atemwegsinfekts nachweisbar ist.

Besonders interessant ist die Wurzel der südafrikanischen Pelargonie (Pelargonium sidoides). Der aus dieser Pflanze gewonnene Spezialextrakt EPs 7630 wurde in seiner Wirkung in zahlreichen Studien untersucht. Über zehntausend Erwachsene und Kinder haben an diesen Studien teilgenommen.

Ergebnis: Die Nebenwirkungsrate des Pelargonienextrakts liegt bei weniger als 0,oooo1%.

Die Wirkungen sind antiviral, antibakteriell und schleimlösend. Bei Einnahme des Pelargonienextrakts verkürzt sich die Zeit der Arbeitsunfähigkeit um durchschnittlich zwei Tage, die Schwere der Bronchitis (Bronchitis Severity Score- BSS) geht signifikant zurück. Auch Patienten mit einer Sinusitis oder einer COPD profitieren deutlich.

Der Extrakt mit dem sehr afrikanischen Namen (ein kleines Rätsel muss schon sein- Apotheker fragen!) ist für Kinder als Saft und für Erwachsene in Tablettenform und als Lösung verfügbar.

 

 

 

 

 

 



Cholesterin und andere Blutfette senken

Cholesterin und Triglyceride kann man eventuell auch auf natürliche Weise senken.

Zum Beispiel durch den Verzehr von Austernpilzen.


 

Auch andere Lebensmittel wie Haferkleie (40 bis 100g pro Tag), Guarmehl, Walnüsse, Chicoree, Äpfel, Olivenöl, Rapsöl, Fisch und Soja können Cholesterin und das gefährliche LDL senken.

 

Achtung: Wenn man das Cholesterin auf natürliche Weise senken will, so muss dieser Effekt auch durch Laborkontrollen nachweisbar sein. Also nach zwei bis drei Monaten die Blutfette bestimmen und dann mit dem Hausarzt entscheiden, ob man auf cholesterinsenkende Medikamente verzichten kann.



Bier ist urgesund

Na bitte. Das haben wir doch immer schon gewußt. Unser Bier ist eine hervorragende Medizin. Allerdings sollte es alkoholfrei sein.

In einer aufsehenerregenden Studie wurden die gesundheitsfördernden Effekte jetzt nachgewiesen. Die Sache funktioniert über die Polyphenole im Bier. Durch sie werden Entzündungsreaktionen im Körper reduziert. Die weißen Blutkörperchen werden vermindert und das Immunsystem wird gestärkt.

Dr. Johannes Scherr am Lehrstuhl der Poliklinik für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der TU München hat die Sache an Marathonläufern ausprobiert. Durch das intensive Training wird das Immunsystem dieser Sportler beeinträchtigt. Dadurch haben heftig trainierende Läufer mehr Atemwegsinfekte. Trinken sie aber zwei bis drei Halbe alkoholfreies Bier am Tag, so werden sie dreimal! weniger krank als die Kontrollgruppe. 

 

Ergebnis für Normalsterbliche: weniger Infekte und weniger schwere Infekte durch den täglichen Genuss von alkoholfreiem Bier.

 

Überhaupt Polyphenole. Sieht ganz so aus, als wäre von diesen wundersamen Naturstoffen noch viel mehr zu erwarten. Und das alles hängt mit gutem Essen und Trinken Zusammen. Wie schön.

 

 

 

 

 

Schokolade, eine hochwirksame Medizin

 

Eine groß angelegte Studie brachte es an den Tag: Schokolade ist eine der wirksamsten Arzneien.

Die Grundlage für diese sensationell klingende Aussage ist die EPIC-Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam.

EPIC= European Investigation into Cancer and Nutrition. Das bedeutet übersetzt: 
Prospektive europäische Studie über Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs.




Man stelle sich vor: in ganz Europa wurden 519.000 Menschen über ihre Ernährungsgewohnheiten befragt.

Die Ergebnisse der Befragungen wurden dann 20
Jahre lang mit der gesundheitlichen Situation der Befragten in Beziehung gesetzt.



Eigentlich wollte man nur herausfinden, ob es eine gesunde, d. h. krebshemmende Ernährung gibt. Nun die gibt es.

Ein Nebenergebnis war aber eine Sensation.




Diejenigen Teilnehmer, die täglich sechs bis zehn Gramm kakaohaltige Schokolade zu sich genommen hatten erlitten um 27% weniger Herzinfarkte und um 48! % weniger Schlaganfälle.

Man vermutet, dass die Flavonole im Kakao diese Wirkung verursachen. Sie verbessern die Elastizität der Blutgefäße.

Natürlich hat Schokolade viele Kalorien, vor denen man sich besser in Acht nimmt.

Aber die günstige Wirkung wird bereits durch ein kleines Stück dunkle Schokolade (70-99% Kakao-Anteil) von zehn Gramm erreicht.

Mehr muss nicht sein.

Damit ist Schokolade bei der Verhütung von Schlaganfällen und Herzinfarkten wirksamer als jedes bekannte Medikament.

Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, die segensreichen Flavonole zu sich zu nehmen:
Man verrühre zwei Teelöffel Kakaopulver in Wasser, gebe etwas Zimt und eventuell Nelkenpulver dazu und fülle mit Kaffee auf.