Der zweite Student: Adham Bsharat

22.6.2017

Dieser junge Mann kommt aus Palästina, aus dem Westjordanland.

Er studiert an der Uni Regensburg Medizin im zehnten Semester.

Für uns war die Begegnung sehr lehrreich.

Wir wünschen eine weitere gute Entwicklung.

Der erste Student: Kilian Blobner

31.5.2017

Schon seit einiger Zeit sind wir eine akademische Lehrpraxis der Universität Regensburg. Jetzt ist der erste Student  als Praktikant gekommen. Kilian Blobner studiert im neunten Semester an der Uni Regensburg Medizin.

Wir staunen übereinander. Er ist überrascht, wie vielfältig und intensiv die Arbeit in einer allgemeinmedizinischen Praxis ist. Wir staunen wie gut die Vorbildung im neunten Semester sein kann. Der junge Mann ist überaus kompetent und geschickt. Vielleicht auch, weil er aus einer Arztfamlie kommt. Er wird nun für zwei Wochen unseren Alltag bereichern. Der Erfahrungsaustausch ist spannend. Man lernt voneinander.

Für die Zeit danach (noch 1 1/2 Jahre Studium bis zum Examen) wünschen wir alles Gute.

 

 

 

 

 

Juli 2016: Feinste Technik:                                  Das neue Ultraschallgerät

Mit dem Ecube 7 wurde die Geräteausstattung der Praxis auf den neuesten Stand gebracht. Damit sind Sonografien des Bauchraums und der Schilddrüse in hoher Qualität möglich.

 

 

 

 

 

 

Ende Dezember 2015: NÄPA- Prüfung bestanden

 

Unsere Mitarbeiterin Gudrun Eberle hat im November 2015 die Prüfung zur Nichtärztlichen Praxisassistentin (NÄPA) bei der Landesärztekammer erfolgreich abgelegt. Damit dürfte sie eine der ersten NÄPAs in der Region sein, nachdem sie vor Jahren schon eine der ersten VERAH-Prüfungen in Oberbayern bestanden hat.

Als  Fachwirtin und Betriebswirtin des Sozial- und Gesundheitsmanagements ist Gudrun Eberle darüber hinaus auch noch geprüfte Projektmanagerin (IHK) und sie hat die Train the Trainer-Ausbildung sowie die Ausbildung in der klassischen Moderation erfolgreich absolviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arzt und Patienten im Netz: Die digitale Zukunft der Medizin

Highlight Towers München

5. Dezember, München, Mies-van-der-Rohe-Straße 8, Highlight Towers, 19. Etage: Hier fand die Winterkonferenz der Bayerischen TelemedAllianz statt. Thema: "Apple, Google und Co.:

Wie die zunehmende Digitalisierung den Praxis- und Klinikalltag verändern wird."

Ein spektakulärer Ort und eine spektakuläre Veranstaltung. Und wieder einmal -und jetzt wird es fast unheimlich- steckte die Berlin-Chemie als Geld- und Impulsgeber hinter dem Ereignis.

Was erwarten die Patienten im Zeitalter des Internet von ihrem Arzt? Wie können die digitalen Medien in die Arztpraxis integriert werden? Wohin laufen die Trends? Welche noch unvorstellbaren Dinge wird es in 10 bis 15 Jahren geben?

Die Entwicklungen überschlagen sich. Wir werden eine sehr intensive Vernetzung in der Medizin nicht verhindern können. Bald werden viele Patienten, besonders die sehr kranken Patienten in Echtzeit mit dem Arzt verbunden sein.

Schon gibt es Armbänder, die zahlreiche Daten über Körperfunktionen in die Systeme liefern. Bald wird es Tabletten geben, die über die Zustände im Körperinneren ins Netz berichten. Das wird nicht immer gut sein, hauptsächlich, weil es noch keinen Plan gibt, wie man dabei Diskretion und Verschwiegenheit bewahren kann.

 

 

 

 

 

 

Fortbildung am 21. und 22. November in Ulm: Tauchmedizin

Ein Helmtaucher steigt in das Übungsbecken des THW Ulm. Über eine "Nabelschnur" wird er mit Luft versorgt

So streng sind die Sitten: Alle fünf Jahre benötigt der diplomierte Taucherazt einen aufwändigen Refresherkurs.

Andernfalls geht die tauchmedizinische Qualifikation komplett verloren.

Fortbildung am 16., 17. und 18. Oktober in Berlin: Asthma, COPD und andere Erkrankungen der Lunge

Der Weg nach Berlin ist weit: sieben Stunden und über 500 km. Aber die Sache hat sich mehr als gelohnt. Das Navi hat uns zum Hotel gelotst. Umziehen in der Tiefgarage und dann hoch zum ersten Vortrag: Der Klimawandel und die Auswirkungen auf die Patienten.

Nicht die Winterkälte wird in Zukunft Probleme machen, sondern die Sommerhitze und die Trockenheit. Denn bei Temperaturen von 30° C und mehr und bei Regenmangel wird die Luft sehr viel schlechter.

Das birgt bei den Patienten mit Lungen- und Herzerkrankungen tödliche Risiken. Dank an Prof. Christian Witt von der berühmten 

Charité Berlin für die ungemein spannenden klimatologischen und medizinischen Ausführungen. Ebenfalls Dank an die Firma Berlin-Chemie für die Organisation dieses grandiosen Fortbildungswochenendes.

 

Am Samstag ab neun Uhr gab es dann ein Feuerwerk mit bestem Entertainment. Es ging um die Überlappung der Krankheitsbilder Asthma und COPD, um den aktuellen Stand der Inhalationstherapie, um Tabakentwöhnung, um das Risikomanagement bei COPD und Infektionen, um die physikalischen Grundlagen der vielen Inhalationsgeräte und um Lungensport bei schwerkranken Patienten.

Niemals in meinem ganzen Berufsleben war je eine Fortbildung unterhaltsamer und gleichzeitig derart dicht gepackt. Acht Stunden lang und keine Minute bereut.

Die 320! Ärzte im Saal gingen begeistert mit.

Am Sonntag wurden dann noch einmal für drei Stunden Fallvorstellungen, Schlafmedizin und nichtinvasive Beatmung geboten.

Wenn das der neue Trend wird, Entertainment und hochwertige medizinische Information gleichzeitig, dann dürfen sich die Ärzte darauf freuen.

 

 

 

 

25.3.2015 Fortbildung: "Sherlock Holmes in der Arztpraxis"

Vaskulitis

Das war Fortbildung der feineren Art: Hautzeichen bei Erkrankungen innerer Organe, vorgestellt von Prof. Kilian Eyerich von der TU München. 

Der Saal unter dem Dach des Hotels zum Klosterbräu in Neuburg an der Donau war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es ist sehr dunkel. Vorne an der Leinwand erklärt und diskutiert Professor Eyerich eine ganze Serie von Fotos. Sie zeigen Hautveränderungen anhand derer der Kundige die verschiedensten Erkrankungen sofort erkennen oder wenigstens vermuten kann.

Bei welchen Hautzeichen zum Beispiel ergibt sich der Verdacht auf eine noch nicht bekannte Krebserkrankung? Wodurch kann man frühzeitig bedrohliche Entzündungen aus dem Bereich der rheumatischen Erkrankungen erkennen?

Welche Hautveräderungen weisen auf Infektionen hin oder auf eine brandgefährliche Blutvergiftung (Sepsis) ?

Das sogenannte Cullen-Zeichen

Erklärungen:

oberes Bild: eine Gefäßentzündung, Vaskulitis. Links ein früheres, rechts ein fortgeschrittenes Stadium.

mittleres Bild: diese Flecken an Hand- und Fußsohlen zeigen ein Spätstadium einer nicht rechtzeitig behandelten Syphilis.

unteres Bild: bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse sind Verdauungsenzyme in den Bauchraum ausgetreten. Man sieht die Folgen um den Nabel herum.

 

Dank an die ausrichtende Firma Berlin-Chemie und an den Referenten Professor Eyerich für diese sehenswerte Fortbildungsveranstaltung.

 

 

 

 

 

Masern: impfen oder nicht impfen?

Zur Zeit geistert die Diskussion um zunehmende Masernfälle in Berlin durch die öffentliche Berichterstattung. Soll man seine Kinder impfen lassen? Wer profitiert sonst noch von einer Impfung?

So mancher Politiker hat sich in dieser Sache unqualifiziert zu Wort gemeldet. Es wurde sogar eine Impfpflicht gefordert. Das ist Unfug.

Im nördlichen Landkreis Pfaffenhofen gab es vor über 25 Jahren eine heftige Masernepidemie. Seitdem wurde im Umfeld unserer Praxis kein einziger Fall von Masern auffällig.

Mindestens 90 eher 95% der Kinder und Jugendlichen in unserer Gegend haben einen ausreichenden Imfschutz. Wenn jemand ohne ausreichenden Impschutz an Masern erkrankt, so besteht ein tödliches Risiko von etwa 1/1000. Auch Erwachsene können erkranken.  Demnach wäre es auf den ersten Blick sinnvoll möglichst viele Menschen einer Zweitimpfung zu unterziehen. Allerdings ist auch die Masernimpfung nicht risikofrei. Hier liegt das Risiko einer ernsthaften Komplikation bei 1: 1.000.000.

Somit gilt für die Impfgegener: Es ist etwa 1000mal besser und sicherer, die Kinder zu impfen, als sie nicht zu impfen.

 

Bei denjenigen, die schon zweimal gegen Masern geimpft sind, besteht kein weiterer Handlungsbedarf. 

Schwierig wird es, wenn nur eine Imfung vorliegt  bzw. wenn die Immunlage nicht bekannt ist.  Das beste wäre es, hier etwas Blut zu nehmen und den Antikörpertiter zu bestimmen. Leider ist dieser Test in diesem Fall keine Kassenleistung. Er kostet ca. 40 Euro. Da eine Masernimpfung sich im selben Kostenrahmen bewegt, wäre die Testung auf Antikörper eine sehr sinnvolle Maßnahme, um 90% der Zweitimpfungen einzusparen. Somit käme man in eine Lage, dass nur diejenigen eine Zweitimfung (mit ihren Risiken) angeboten bekämen, die davon einen tausendfach höheren Nutzen hätten.

 

 

Deshalb wäre vielen vorlauten Politikern folgendes zu raten: Erst mal die Angelegenheit sauber zu durchdenken. Danach müsste man die Bestimmung der Antikörpertitier zur Kassenleistung erklären und den Hausärzten für eine korrekte Impfberatung eine angemessene Vergütung bezahlen.

 

Wenn dann nur noch die Masernimfungen durchgeführt würden, die wirklich nötig sind, und die den Geimpften einen großen Vorteil verschaffen, dann wäre die Diskussion versachlicht. Ich wette, dass wir dann auch ausreichende Impfquoten bekämen um die Masern für immer verschwinden zu lassen.

 

 

 

Eröffnungsfeier der Praxisfiliale in Ernsgaden am 11.10. 2014

Jeder Anfang hat seinen Zauber. Das hat Meister Eckhart gesagt. Der alte Pfarrhof in Ernsgaden ist ein sehr würdiger Ort für unsere neue Zweigstellenpraxis.

 

 

 

Adresse: Ernsgaden, Pfarrstraße 1

tel. 08452/ 73 51 3 30

Die Eröffnungszeremonie im Innenhof.

Zuerst der Segen von Pfarrer Dr. Kasole. Danach spricht Bürgermeister Karl Huber: "Ein Traum der Ernsgadener wird heute wahr." 

Zuletzt die Einführungsworte von Dr. Eberle.

Was kann eine solche Zweigstelle leisten? Mit Blick auf die Vorgeschichte als Pfarrhaus: ein Ort der Seelsorge?

Ein Ort der Abstimmung und gesundheitlichen Optimierung?

 

Die Zweigpraxis ist zunächst zwei Stunden täglich geöffnet. Das Leistungsspektrum umfasst das volle allgemeinmedizinische Spektrum. Auch Kinder werden qualifiziert versorgt. Die Filiale ist mit der Stammpraxis elektronisch eng vernetzt. Die örtlichen Patienten können ausserhalb der dort angebotenen Sprechzeiten auch nach Geisenfeld kommen. Ebenso können Geisenfelder Patienten in Ernsgaden behandelt werden.

 

Anders als über der berühmten Akademie des Philosophen Platon ( "Keiner, der nichts von Geometrie versteht, trete hier ein") sollte über dieser Praxisfiliale die folgende- viel freundlichere- Inschrift stehen: "Jeder, der diese Räume betritt, ist eingeladen, seinen Zustand zu verbessern."

Dichtes Gedränge in den Räumen und auf den Fluren bei Sekt und Fingerfood.

Und natürlich Musik. Die Band Jazzini sorgte für die nötige angeregte Stimmung: unangestrengt, unterhaltsam und nicht zu laut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai 2014: 250 Fortbildungspunkte abgehakt

Da ist sie nun, die Bestätigung der kassenärztlichen Vereinigung über die abgeleisteten 250 Fortbildungspunkte in den vergangenen 5 Jahren. Eigentlich hatte ich die Punkte schon länger beisammen, aber da gab es Hürden. Die Fortbildungsnachweise müssen gesammelt und zur Landesärztekammer geschickt werden. Dann braucht es eine Abstimmung mit den dort bereits registrierten Fortbildungsnachweisen. Der bürokratische Aufwand ist erheblich und das dauert.

Endlich konnte die Landesärztekammer das Ergebnis an die Kassenärztliche Vereinigung weitergeben.