November 2017: Fortbildung- Jagoda Hübler und Gudrun Eberle sind jetzt "hausärztliche Diabetesmanagerinnen"

Frau Jagoda Hübler und Gudrun Eberle bei ihrer jüngsten Fortbildung. Sie sind jetzt qualifiziert als hausärztliche Diabetesmanagerinnen.

noch ein Medizinstudent: Philipp Engel

                                                                              Herr Engel studiert im 10. Semester Medizin in Regensburg. Eigentlich wollte er Musiker werden. Er spielt den Bass. Dann war er zei Jahre lang als Rettungsassitent tätig.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

23. November 2017: Einstieg in die Telemedizin

Bisher wurde das Equipment für Telemedizin in Deutschland an 15 Arztpraxen ausgeliefert. Unsere Praxis ist in Bayern die Nummer zwei, die nun über eine telemedizinische Ausrüstung und über speziell dafür ausgebildete Mitarbeiterinnen verfügt.  

 

 

                                                                                                                                                                                               

8. November 2017: Treffen der Inhaber der akademischen Lehrpraxen der Universität Regensburg

Wieder mal in einem Hörsaal. Hier finden sonst die Vorlesungen in Pathologie im Universitätsklinikum Regensburg statt.

Der Allgemeinmediziner Professor Dr. Carl Rauscher spricht über die neuesten Entwicklungen im Bereich Allgemeinmedizin an der Universität Regensburg. Wie ändert sich gerade die Ausbildung der Studenten? Welche Rolle spielt dabei die immer wichtiger werdende Allgemeinmedizin? Was für einen Anteil haben daran die Lehrpraxen?                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Der zweite Student: Adham Bsharat

22.6.2017

Dieser junge Mann kommt aus Palästina, aus dem Westjordanland.

Er studiert an der Uni Regensburg Medizin im zehnten Semester.

Für uns war die Begegnung sehr lehrreich.

Wir wünschen eine weitere gute Entwicklung.

Der erste Student: Kilian Blobner

31.5.2017

Schon seit einiger Zeit sind wir eine akademische Lehrpraxis der Universität Regensburg. Jetzt ist der erste Student  als Praktikant gekommen. Kilian Blobner studiert im neunten Semester an der Uni Regensburg Medizin.

Wir staunen übereinander. Er ist überrascht, wie vielfältig und intensiv die Arbeit in einer allgemeinmedizinischen Praxis ist. Wir staunen wie gut die Vorbildung im neunten Semester sein kann. Der junge Mann ist überaus kompetent und geschickt. Vielleicht auch, weil er aus einer Arztfamlie kommt. Er wird nun für zwei Wochen unseren Alltag bereichern. Der Erfahrungsaustausch ist spannend. Man lernt voneinander.

Für die Zeit danach (noch 1 1/2 Jahre Studium bis zum Examen) wünschen wir alles Gute.

 

 

 

 

 

Juli 2016: Feinste Technik:                                  Das neue Ultraschallgerät

Mit dem Ecube 7 wurde die Geräteausstattung der Praxis auf den neuesten Stand gebracht. Damit sind Sonografien des Bauchraums und der Schilddrüse in hoher Qualität möglich.

 

 

 

 

 

 

Ende Dezember 2015: NÄPA- Prüfung bestanden

 

Unsere Mitarbeiterin Gudrun Eberle hat im November 2015 die Prüfung zur Nichtärztlichen Praxisassistentin (NÄPA) bei der Landesärztekammer erfolgreich abgelegt. Damit dürfte sie eine der ersten NÄPAs in der Region sein, nachdem sie vor Jahren schon eine der ersten VERAH-Prüfungen in Oberbayern bestanden hat.

Als  Fachwirtin und Betriebswirtin des Sozial- und Gesundheitsmanagements ist Gudrun Eberle darüber hinaus auch noch geprüfte Projektmanagerin (IHK) und sie hat die Train the Trainer-Ausbildung sowie die Ausbildung in der klassischen Moderation erfolgreich absolviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arzt und Patienten im Netz: Die digitale Zukunft der Medizin

Highlight Towers München

5. Dezember, München, Mies-van-der-Rohe-Straße 8, Highlight Towers, 19. Etage: Hier fand die Winterkonferenz der Bayerischen TelemedAllianz statt. Thema: "Apple, Google und Co.:

Wie die zunehmende Digitalisierung den Praxis- und Klinikalltag verändern wird."

Ein spektakulärer Ort und eine spektakuläre Veranstaltung. Und wieder einmal -und jetzt wird es fast unheimlich- steckte die Berlin-Chemie als Geld- und Impulsgeber hinter dem Ereignis.

Was erwarten die Patienten im Zeitalter des Internet von ihrem Arzt? Wie können die digitalen Medien in die Arztpraxis integriert werden? Wohin laufen die Trends? Welche noch unvorstellbaren Dinge wird es in 10 bis 15 Jahren geben?

Die Entwicklungen überschlagen sich. Wir werden eine sehr intensive Vernetzung in der Medizin nicht verhindern können. Bald werden viele Patienten, besonders die sehr kranken Patienten in Echtzeit mit dem Arzt verbunden sein.

Schon gibt es Armbänder, die zahlreiche Daten über Körperfunktionen in die Systeme liefern. Bald wird es Tabletten geben, die über die Zustände im Körperinneren ins Netz berichten. Das wird nicht immer gut sein, hauptsächlich, weil es noch keinen Plan gibt, wie man dabei Diskretion und Verschwiegenheit bewahren kann.

 

 

 

 

 

 

Fortbildung am 21. und 22. November in Ulm: Tauchmedizin

Ein Helmtaucher steigt in das Übungsbecken des THW Ulm. Über eine "Nabelschnur" wird er mit Luft versorgt

So streng sind die Sitten: Alle fünf Jahre benötigt der diplomierte Taucherazt einen aufwändigen Refresherkurs.

Andernfalls geht die tauchmedizinische Qualifikation komplett verloren.

25.3.2015 Fortbildung: "Sherlock Holmes in der Arztpraxis"

Vaskulitis

Das war Fortbildung der feineren Art: Hautzeichen bei Erkrankungen innerer Organe, vorgestellt von Prof. Kilian Eyerich von der TU München. 

Der Saal unter dem Dach des Hotels zum Klosterbräu in Neuburg an der Donau war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es ist sehr dunkel. Vorne an der Leinwand erklärt und diskutiert Professor Eyerich eine ganze Serie von Fotos. Sie zeigen Hautveränderungen anhand derer der Kundige die verschiedensten Erkrankungen sofort erkennen oder wenigstens vermuten kann.

Bei welchen Hautzeichen zum Beispiel ergibt sich der Verdacht auf eine noch nicht bekannte Krebserkrankung? Wodurch kann man frühzeitig bedrohliche Entzündungen aus dem Bereich der rheumatischen Erkrankungen erkennen?

Welche Hautveräderungen weisen auf Infektionen hin oder auf eine brandgefährliche Blutvergiftung (Sepsis) ?

Das sogenannte Cullen-Zeichen

Erklärungen:

oberes Bild: eine Gefäßentzündung, Vaskulitis. Links ein früheres, rechts ein fortgeschrittenes Stadium.

mittleres Bild: diese Flecken an Hand- und Fußsohlen zeigen ein Spätstadium einer nicht rechtzeitig behandelten Syphilis.

unteres Bild: bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse sind Verdauungsenzyme in den Bauchraum ausgetreten. Man sieht die Folgen um den Nabel herum.

 

Dank an die ausrichtende Firma Berlin-Chemie und an den Referenten Professor Eyerich für diese sehenswerte Fortbildungsveranstaltung.

 

 

 

 

 

Masern: impfen oder nicht impfen?

Zur Zeit geistert die Diskussion um zunehmende Masernfälle in Berlin durch die öffentliche Berichterstattung. Soll man seine Kinder impfen lassen? Wer profitiert sonst noch von einer Impfung?

So mancher Politiker hat sich in dieser Sache unqualifiziert zu Wort gemeldet. Es wurde sogar eine Impfpflicht gefordert. Das ist Unfug.

Im nördlichen Landkreis Pfaffenhofen gab es vor über 25 Jahren eine heftige Masernepidemie. Seitdem wurde im Umfeld unserer Praxis kein einziger Fall von Masern auffällig.

Mindestens 90 eher 95% der Kinder und Jugendlichen in unserer Gegend haben einen ausreichenden Imfschutz. Wenn jemand ohne ausreichenden Impschutz an Masern erkrankt, so besteht ein tödliches Risiko von etwa 1/1000. Auch Erwachsene können erkranken.  Demnach wäre es auf den ersten Blick sinnvoll möglichst viele Menschen einer Zweitimpfung zu unterziehen. Allerdings ist auch die Masernimpfung nicht risikofrei. Hier liegt das Risiko einer ernsthaften Komplikation bei 1: 1.000.000.

Somit gilt für die Impfgegener: Es ist etwa 1000mal besser und sicherer, die Kinder zu impfen, als sie nicht zu impfen.

 

Bei denjenigen, die schon zweimal gegen Masern geimpft sind, besteht kein weiterer Handlungsbedarf. 

Schwierig wird es, wenn nur eine Imfung vorliegt  bzw. wenn die Immunlage nicht bekannt ist.  Das beste wäre es, hier etwas Blut zu nehmen und den Antikörpertiter zu bestimmen. Leider ist dieser Test in diesem Fall keine Kassenleistung. Er kostet ca. 40 Euro. Da eine Masernimpfung sich im selben Kostenrahmen bewegt, wäre die Testung auf Antikörper eine sehr sinnvolle Maßnahme, um 90% der Zweitimpfungen einzusparen. Somit käme man in eine Lage, dass nur diejenigen eine Zweitimfung (mit ihren Risiken) angeboten bekämen, die davon einen tausendfach höheren Nutzen hätten.

 

 

Deshalb wäre vielen vorlauten Politikern folgendes zu raten: Erst mal die Angelegenheit sauber zu durchdenken. Danach müsste man die Bestimmung der Antikörpertitier zur Kassenleistung erklären und den Hausärzten für eine korrekte Impfberatung eine angemessene Vergütung bezahlen.

 

Wenn dann nur noch die Masernimfungen durchgeführt würden, die wirklich nötig sind, und die den Geimpften einen großen Vorteil verschaffen, dann wäre die Diskussion versachlicht. Ich wette, dass wir dann auch ausreichende Impfquoten bekämen um die Masern für immer verschwinden zu lassen.

 

 

 

Mai 2014: 250 Fortbildungspunkte abgehakt

Da ist sie nun, die Bestätigung der kassenärztlichen Vereinigung über die abgeleisteten 250 Fortbildungspunkte in den vergangenen 5 Jahren. Eigentlich hatte ich die Punkte schon länger beisammen, aber da gab es Hürden. Die Fortbildungsnachweise müssen gesammelt und zur Landesärztekammer geschickt werden. Dann braucht es eine Abstimmung mit den dort bereits registrierten Fortbildungsnachweisen. Der bürokratische Aufwand ist erheblich und das dauert.

Endlich konnte die Landesärztekammer das Ergebnis an die Kassenärztliche Vereinigung weitergeben.